Für die Stammgäste

24.05.2018

Datenschutzerklärung

für unser Hotel Garni

DATENSCHUTZERKLÄRUNG HOTELLERIE

 

  1. Grundlagen

Diese Datenschutzerklärung betrifft alle Personen, die die Dienstleistungen im Hotel Garni Kasimir – Regine Hämmerle nutzen. Wir informieren Sie damit über Art, Umfang und Zweck der Erhebung und Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten durch unser Unternehmen. Wir achten Ihre Privatsphäre und sind bestrebt, die gesetzlichen Vorgaben für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten (EU-Verordnung Nr. 679/2016 (DSGVO), DSG 2000, DSG 2018 und TKG 2003) genau einzuhalten. Alle Ihre personenbezogenen Daten werden auf dieser Grundlage verarbeitet.

 

Verantwortlicher für die Datenverarbeitung sind Regine Hämmerle (Hotel Garni Kasimir) sowie deren Ehegatte Florian Hämmerle (Hotel Garni Kasimir).

 

Mit der Nutzung unserer Dienstleistungen und der Erteilung von Einwilligungen im Sinne dieser Erklärung bestätigen Sie, dass Sie das 14. Lebensjahr vollendet haben und in der Lage sind, eine zulässige Einwilligung zu erteilen, oder dass bereits eine wirksame Einwilligung Ihres Erziehungsberechtigten oder Ihres Sachwalters vorliegt.

 

  1. Angaben gemäß Art 13 DSGVO

Ihre personenbezogenen Daten, das sind insbesondere

  • Ihre Stammdaten (Name, Vorname, Adresse, Mail Adresse, Telefon- und Faxnummer, Geburtsdatum, Kundennummer) sowie Sprache und KFZ-Kennzeichen,
  • die Daten in Reisedokumenten (Passnummer, Passdaten, Geburtsdatum, ausstellende Behörde, Laufzeit, Nationalität) und Ausweisen (Personalausweis, Führerschein etc. samt ausstellender Behörde und Laufzeit),
  • die Daten zu Zahlungsart und im Zusammenhang mit Zahlungen, insbesondere mit EC-Karten, Kreditkarten und Bankkarten,

werden für unsere Dienstleistungen benötigt. Dazu gehören auch Reiserücktritt-versicherungen, Gutscheinen einschließlich Kundenanlage.

Diese Daten werden deshalb zu diesen Zwecken von uns gespeichert, verarbeitet und, soweit erforderlich, an Dritte, mit denen wir zur Erbringung eines möglichst effektiven und bestmöglichen Service für unsere Kunden, zusammenarbeiten – dazu können auch Dienstleister in Drittstaaten als Auftragsverarbeiter, Software- und Agenturdienstleister gehören –, übermittelt.

 

Die Rechtsgrundlagen für diese Datenverarbeitungsprozesse sind

  • die Erfüllung unserer vorvertraglichen und vertraglichen Verpflichtungen Ihnen gegenüber,
  • von Ihnen eingeholte Einwilligungen,
  • gesetzliche, vertragliche oder sonstige rechtliche Verpflichtungen unsererseits (z.B. Dokumentationsrechte und -pflichten nach dem Rechnungswesen, Steuer- und Zollrecht, Vertragswesen, Meldewesen, Rechtsstreitigkeiten) sowie § 96 TKG und
  • unsere berechtigten Interessen (z.B. die Verbesserung unseres Kundenservice, auch im Bereich der Direktwerbung oder die Wahrnehmung unserer eigenen rechtlichen Interessen).

Die Dauer der Speicherung bemisst sich nach der Dauer unserer Geschäftsbeziehung, den von Ihnen erteilten Einwilligungen, darüber hinaus nach den für uns geltenden gesetzlichen Aufbewahrungspflichten und rechtlichen Verpflichtungen. Wir betonen, dass wir im Fall einer regelmäßigen Zusammenarbeit für unser bestmögliches Kundenservice bestrebt sind, Ihre bereits an uns übermittelten Kundenwünsche so gut zu kennen, dass wir Sie laufend und dauerhaft zufriedenstellen können.

 

  1. Unsere Webauftritte

Durch den Aufruf unserer Website werden automatisch Ihre Zugriffsdaten erhoben und gespeichert. Diese Zugriffsdaten können insbesondere die aufgerufene Seite, die angesehenen Dateien, Datum und Uhrzeit des Aufrufs, IP-Adresse des Benutzers, Daten des aufrufenden Rechners, insbesondere des Browsers und des Betriebssystems, sowie die Datenmenge und die Meldung des erfolgreichen Aufrufs umfassen. Diese Zugriffsdaten werden von uns für interne statistische Zwecke verwendet, um die Sicherheit unseres Angebots zu gewährleisten und um das Angebot zu optimieren. Bei Verdacht einer rechtswidrigen Handlung werden die Zugriffsdaten zur Beweissicherung ausgewertet.  Mit der Eingabe Ihrer personenbezogenen Daten in eines unserer Kontaktformulare stimmen Sie für die Dauer der Betreuung dieser konkreten Anfrage der Übermittlung an und Speicherung und Verarbeitung durch uns zu. Dies gilt insbesondere für Ihre Anfragen per Kontakt-Formular, Chat und E-Mails, die Sie uns senden. Wir benötigen diese Daten zur Bearbeitung Ihrer Anfrage und speichern in diesen Fällen auch Ihre IP-Adresse zu Zwecken der Beweissicherung. Die Speicherung erfolgt solange dies für die Betreuung allfälliger ergänzender oder nachträglicher gestellter Fragen durch Sie oder uns erforderlich ist.

Die Rechtsgrundlagen für diese Datenverarbeitungen sind Ihre Einwilligung, unsere vorvertraglichen und vertraglichen Verpflichtungen Ihnen gegenüber, unsere berechtigten Interessen und rechtlichen Verpflichtungen aller Art und § 96 TKG.

 

  1. Newsletter

Es steht Ihnen frei, unseren Newsletter zu abonnieren. Die Anmeldung, für die Sie Ihre E-Mail Adresse bekanntgeben und Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters erteilen müssen, kann erst wirksam werden, wenn Sie einen Link zur Anmeldung, den Sie per E-Mail erhalten, bestätigen. Um Sie im Newsletter zielgerichtet mit Informationen, die Sie besonders interessieren, versorgen zu können, stellen wir Ihnen bei der Anmeldung frei, auch Angaben zu bestimmten Interessen, Stichtagen, Ortsangaben und Regionen und dergleichen zu machen.

In jedem Newsletter, den Sie erhalten, finden Sie alle erforderlichen Informationen zur Abbestellung des Newsletters. Für nähere Informationen zu unseren Newslettern kontaktieren Sie uns bitte unter info@haus-kasimir.at . Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Der Inhalt unserer Website wurde sorgfältig erstellt und mehrfach kontrolliert, für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen übernehmen wir jedoch keine Haftung. Ansprüche auf Schadenersatz wegen Nutzung oder Nichtnutzung der Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter oder unvollständiger Informationen, sind ausgeschlossen. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Wir behalten uns das Recht vor, das Angebot oder Teile davon ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung der Website zeitweise oder endgültig einzustellen.

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  1. Übermittlung an Dritte / Verpflichtungen von Auftragsverarbeitern

Ihre personenbezogenen Daten werden von uns unter Umständen

  • an Auftragsverarbeiter (z.B. für unsere elektronische Werbung in Form von Newslettern) sowie, an Dritte, die für die Erbringung der von Ihnen gewünschten Dienstleistungen beigezogen werden müssen, die sich alle uns gegenüber zur Einhaltung der geltenden Datenschutz-Standards verpflichtet haben,

übermittelt. Sollte die Einhaltung europäischer Datenschutz-Standards nicht möglich sein – etwa weil im konkreten Fall Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschlüsse oder Zertifizierungen nicht gewährleistet sind – klären wir Sie rechtzeitig auf und holen auch die erforderlichen Einwilligungen von Ihnen ein. Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter info@haus-kasimir.at .

 

  1. Cookies und Tracking Dienste

 

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Wir setzen Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. 1600, Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, ein („Google"). Google Analytics verwendet Cookies. Die durch das Cookie erzeugten Informationen über Ihr Benutzerverhalten werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Ihre IP-Adresse wird zuvor innerhalb der Europäischen Union gekürzt und damit anonymisiert oder zumindest pseudonymisiert. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt.

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  1. Kontakt

Sie können jederzeit unentgeltlich Auskunft über Ihre personenbezogenen Daten, die von uns gespeichert werden, verlangen. Sie haben als Betroffener auch das Recht auf Widerruf, Auskunft, Löschung, Richtigstellung, Einschränkung und Übertragung Ihrer personenbezogenen Daten, soweit dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht unsererseits gegenübersteht.

Folgen des Widerrufs ist die Löschung Ihrer Daten. Für nähere Informationen zu Ihren Rechten als Betroffener kontaktieren Sie uns bitte unter info@haus-kasimir.at .Wir helfen Ihnen gerne weiter. Für Beschwerden ist als Aufsichtsbehörde die Österreichische Datenschutzbehörde (DSB), Wickenburggasse 8-10, 1080 Wien, zuständig.

 

  1. Sonstiges

Wir haben organisatorische und technische Schutzmaßnahmen, die wir laufend evaluieren und bei Bedarf anpassen, implementiert, um Ihre von uns gespeicherten und verarbeiteten personenbezogenen Daten zu schützen.

Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung jederzeit zu ändern und an neue Entwicklungen anzupassen. Die neue Fassung gilt ab Bereitstellung auf unserer Website. Die aktuelle Fassung der Datenschutzerklärung ist jederzeit auf der Website unter „Neuigkeiten auf der Startseite abrufbar, unser Impressum unter http://www.haus-kasimir.at/impressum.html.

 

 

12.06.2018

Haustour mit Floh....

von der Kanzelwand über den Fellhorngrad und zurück über die MIttelalpe....

Hallo liebe Gäste,

 

wegen der schlechten Wetterprognosen habe ich mich kurzfristig entschieden, die wöchentliche Haustour um einen Tag vorzuglegen. Die Entscheidung war gut :-). Bei schönem Wetter starteten wir mit der Bergfahrt zur Kanzelwand. Der Grattour ist die Tour, bei der jeder Wanderer einen sagenhaften Blick über das Walsertal hat - wenn das Wetter denn auch gut ist. Wir waren mit 10 Personen (Holli, Katja, Helmut, Gabi, Kluas, Regina, Werner, Nada, Birgit und Jürgen und meiner Wenigkeit) ein munteres Trüppchen. Gut gelaunt wanderten wir los und schon bald waren wir am Fellhorngipfel (2039m). Nach einer kurzen Trink- und Fotopause marschierten wir über den Grat entlang, bis wir rechts zur Sölleralpe hinunterliefen. Spätestens dort waren ein paar Selbstzweifel (schaffe ich das, bin ich trittsicher genug) verflogen. Öfter mussten wir seltsame Rufe von Holli wie "Eintracht"  und dann in Ergänzung von Helmut "Frankfurt" hören. Nun ratet mal, welchem Lager die beiden wohl angehören. Natürlich geht‘s um Fußball und selbst der Fellhorngrat ist vom DFB-Pokal nicht verschont. Wir lagen in der geplanten Wanderzeit und so kehrten wir in der Sölleralpe ein. Es war zwischenzeitlich sehr schwül geworden und alle hatten "stechenden" Durst. Die auf einmal aufkommende Gewitterzelle vom Birgsautal hat uns dann etwas aufgeschreckt und wir liefen "flotten Schrittes" in Richtung Söllereckbahn-Bergstation. Wir blieben fast trocken und es ging weiter über die Amannsalpe zum Bergstüble. Die weitere Enkehr war schon fast Pflicht. Schließlich liefen wir dann das letzte Stück zum "Kasimir" heim. Es war nicht zu glauben, aber mit den letzten 200 Metern wurden noch einige von uns nass. Nur die Schnellen blieben trocken .... :-)

Holli,  Katja, Helmut, Gabi, Klaus, Regina, Werner, Nada, Birgit und Jürgen: "Ihr habt das wirklich gut gemacht und Ihr habt Euch für das nächste Jahr qualifiziert (haha)."

 

Herzliche Grüße, Floh

11.06.2018

Alpe Eschbach

Das war mal wieder ein schöner Nachmittag... ich hatte frei und zu unserer Mädels-Wandertruppe gesellte sich noch mein Vater Konrad. Gerne wollte ich einmal zur Alpe Eschbach wandern - ich war noch nie dort und die Tour sollte so schön flach und leicht zu laufen sein - vielleicht wäre das ja auch eine Empfehlung an unsere Gäste?

Wir hatten nicht so viel Zeit, und im Kleinwalsertal versprach ein unvermittelter Wolkenbruch den sicheren Weltuntergang - deshalb sind wir mit dem Auto bis zum Fellhornbahn-Parkplatz gefahren. Dort begann unsere kleine Wanderung über die für den Verkehr gesperrte Straße Richtung Birgsau.

Wir hatten ja mit Regen gerechnet, aber genau so schnell wie der Platzregen kam, schien auch schon wieder die Sonne und wir schwitzten... natürlich - wir waren auch viel zu warm angezogen! Schon nach wenigen Metern bogen wir links ab und nun ging es total flach auf breitem Kiesweg nach Anatstein.

Die Wiesen sind gerade wunderschön. Ich habe noch nie so viele "Zahnbürsten" (mit richtigem Namen Schlangen Knöterich) gesehen. Die allermeisten Wiesen sind noch nicht gemäht worden. Es scheint zwar jeden Tag die Sonne, aber die instabile Wetterlage mit (fast) täglichem Regenguss lässt kein Mähen zu. Wir brauchen mindestens 2 trockene Sonnentage, sonst wird das Heu nicht dürr.

Nach einer halben Stunde gemütlichem Spaziergang erreichten wir schon Birgsau. Hier lädt der Birgsauer Hof und daneben ein Gasthof zur Einkehr ein.

Eine Woche vorher warich mit meinen Schwestern von Baad (1.244 Meter) auf die Starzelalpe (1.678 Meter) aufgestiegen. Das gab schon ein bisschen "Gemeckere", denn sie meinten, das lange Laufen würde von der Hüttenzeit abgehen und der steile Anstieg würde sie total erledigen! Zum Glück war bei dieser Tour mein Handy-Akku leer... sonst müssten Sie jetzt Bilder von 3 vollkommen derangierten Wanderinnen anschauen...

Zurück zum Stillachtal. Bei dieser Rentner-Strecke konnte ich wieder Pluspunkte bei den Mädels sammeln. Plötzlich schaltete sich jedoch mein Vater ein und meinte trocken: "die Strecke ist nichts für unsere Gäste - die ist ja todlangweilig!". Gut - es gibt keine halsbrecherischen Stellen, keine Absturzgefahr, keine Aufstiege, bei denen Lunge und Herz die letzten Schnapper machen und keine Abstiege, bei denen die Knie schlottern..., aber wir haben genügend Gäste, die auf so einen Zauber gar keinen Wert legen.

Es ging nun vollkommen flach weiter und nur etwa 5 Minuten später erreichten wir die Alpe Eschbach. Diese liegt wunderschön mitten in den Wiesen und mit herrlichem Blick in die Allgäuer Hochalpen und die Enzianhütte (1.804 Meter).

Übrigens ist die Bushaltestelle fast direkt an der Hütte - also super für Gäste, die noch weniger wandern möchten wie meine Schwestern!!! Die Straße von der Fellhornbahn bis zur Alpe Eschbach ist für den kompletten Verkehr gesperrt - lediglich der Linienbus fährt.

Vor einigen Wochen habe ich gelesen, dass diese Strecke von einem Vermessungsfahrzeug befahren wurde. Sie ist nämlich perfekt geeignet, um einen autonom fahrenden Bus zu testen und diese Technik voran zu treiben. Ich bin gespannt, wie die Sache weiter geht und ich halte Sie auf dem Laufenden!

Nachdem wir unser Päuschen beendet hatten, habe ich vorgeschlagen, noch bis zur Buchenrainalpe zu laufen. Das war allerdings nicht weiter aufregend... auf Teerstraße ging es nur Kurve um Kurve gute 30 Minuten aufwärts und da um uns herum nur Wald war, gab es auch nichts zu sehen.

Also sind wir wieder zurück gelaufen und da genau in dem Moment der Bus kam, sind wir damit zurück zum Fellhorn-Parkplatz.

Es war ein super Nachmittag und wenn Sie mal ein ganz schmales Wanderprogramm machen wollen...  oder überhaupt nicht wandern und nur auf einer Hütte einkehren möchten, dann kann ich diese Tour total empfehlen!

Grüße von Ihrer Regine

07.06.2018

Ins Schwarzwassertal zur Melköde...

das war meine Wanderausschreibung für diese Woche. Sofort meldete sich ein munteres Trüppchen an und so starteten wir am Dienstag Vormittag.

Sie kennen die Strecke ja - hier brauchte ich keine Bedenken zu haben, dass der Eine oder Andere aus "den Latschen" kippt, denn diese Wanderung ist wirklich sehr, sehr flach - eigentlich eine perfekte "Rentner-Rennstrecke"!

Die Linie 5 brachte uns bis kurz vor den Klettergarten. Dort war wie immer jede Menge los, denn die Bergschule ist am Kletterfelsen fast täglich mit dem Kinderprogramm aktiv. Ohnehin wird im Kleinwalsertal für Familien und Kinder viel geboten und vom Bergabenteuer bis zum Wildnistag wird es den Kids bei uns garantiert nicht langweilig! Genaueres können Sie einfach einmal über www.kleinwalsertal.com unter Burmis Abenteuerferien forschen.

Meine eher grauhaarigen "Kinder" beobachteten interessiert die kleinen Kletterer, waren aber doch einverstanden, dass wir lieber "nur" eine Wanderung machen. So ging es schon nach wenigen Metern links an den Schwarzwasserbach. Der Weg ist breit und gekiest und steigt nur leicht an. Mein Vater Konrad war ebenfalls mit von der Partie, denn 14 Gäste sind schon ein ordentlicher Haufen und so konnte er mir helfen, dieses Grüppchen in Schach zu halten :-).

Schon bald erreichten wir die neue Pumpstation der Beschneiungsanlage des Ifen-Schigebietes. Ich bin jedes Mal wieder begeistert, wie perfekt der Speichersee in dieses schöne Fleckchen Erde hineingebastelt wurde. Noch liefen wir unten vorbei, aber beim Rückweg würden wir direkt an den See kommen.

Auch wenn mir die Vielfalt der Blumen fehlt, die wir auf anderen Wiesen im Tal finden, so ist das Schwarzwassertal doch absolut besonders. Rechts erhebt sich der Ifen mit 2.232 Metern Höhe. 100 Meter senkrecht abfallende Wände, wild zerklüftetes Schrattenkalk-Gestein und viele Höhlen und Spalten machen diese ca. 6 qkm. einzigartig im ganzen Alpenraum. Unter dem Ifen und Gottesacker befindet sich ein riesiges Höhlensystem - 10.900 Meter sind derzeit vermessen - das ist die zweitlängste Höhle von Deutschland und es gibt 92 Höhleneingänge.

Allesamt sind nicht für uns "Otto-Normalverbraucher" zugänglich. Höhlenforscher müssen ja einen besonderen Humor haben - ich würde sterben vor Angst, wenn ich mich in diese dunklen, nassen, engen Gänge quetschen müsste. Ich habe gelesen, dass es unter dem Gottesacker Dome (also Räume) mit einer Höhe von 40 Metern gibt... und um dann wieder weiter zu kommen, müssen die Höhlenforscher durch einen Syphon tauchen, der so eng ist, dass nur die ganz Abgemagerten da durchkommen... puuuuhhh - nichts für schwache Nerven.

Zu unsere linken Seite erhob sich der Gipfel des Walmendingerhorn - bis oben hin grün und der Flyschzone zugeordnet - und die komplette Länge der Ochsenhofer Köpfe. Das ist auch eine wunderschöne Bergtour - allerdings mit ein bisschen "kraxeln" verbunden. Dafür bieten die Köpfe eine traumhafte Aussicht in alle Richtungen. Für uns ging es gemütlich weiter. Einmalig, wie wild und verwegen die Landschaft um uns herum war. Zwischen den Bäumen liegen überall gewaltige Gesteinsbrocken herum, die vor vielen tausend Jahren vom Hohen Ifen herabgestürzt sind und heute zusammen mit dem wild gewachsenen Wald eine märchenhafte Kulisse bilden.

Nachdem wir nun etwa eine Stunde unterwegs waren, eröffnete sich links vor uns ein großflächiges Wiesenplateau - ich glaube, es ist die größte Ebene im Kleinwalsertal! Während der Schneeschmelze und nach heftigen Regengüssen verwandelt sich die zum Teil moorige Ebene in eine einzige Seenlandschaft. Am hinteren Rand sahen wir bereits die Melköde (1.350 Meter) - das war unser Ziel. Hinter der Melköde sprudelt unaufhaltsam der Schwarzwasserbach über riesige Felsbrocken - absolut sehenswert!

Bei Brotzeit, Kuchen und Getränken machten wir unsere Mittagspause. Noch ist die Alpe nicht vollständig mit Vieh besetzt, aber in wenigen Tagen werden dort wieder 30 Milchkühe, mehrere Schweine und viele Hühner sein.

Wir hatten uns ausgiebig gestärkt - so traten wir den Rückweg an und auf gleichem Weg ging es dann bis zum Speicherteich. Ach ja - für Gäste, die nicht wandern wollen oder können, fährt auch Gerd Hammerer mit seiner Pferdekutsche zur Alpe - ein sehr gemütliches Vergnügen!

Es gab genug Zeit, um über sämtliche Bergtouren, die im Schwarzwassertal starten oder "landen" zu sprechen und viele unserer Gäste konnten auf ein großes Repertoire (meist in jüngeren Jahren...) zurückblicken und davon erzählen. So auch Mathilde, die (glaube ich) mit 18 Jahren auf der Schwarzwasserhütte war und unbedingt noch einmal dorthin zurückkehren wollte. Das ist jetzt viele Jahre her und ich bestärkte sie, die 1 Stunde Aufstieg in Angriff zu nehmen, um dieses Ziel zu erreichen. Mit Ihrer Freundin Gisela verabschiedete sie sich also von unserer Gruppe und abends waren die beiden Frauen glücklich, dass sie alles erreicht hatten.

Zurück am Speichersee zeigten sich alle unsere Wanderer begeistert von diesem gelungenen Werk. Wir tranken ein kleines Likörchen auf den schönen Tag und nachdem Niemand die Badesachen dabei hatte, umrundeten wir den See und marschierten zur Auenhütte. Einstimmig wurde beschlossen, noch einmal einzukehren. Es war wieder ein Tag, den ich sehr genossen habe und auch wenn die Tour so leicht war, so war ich doch am Abend komplett erledigt!

Vielen Dank an Mathilde und Gisela, Elfriede und Ernst, Renate und Oskar, Steffi und Hubert, Ursula und Albert, Waltraud und Christel, Konrad und mich - wir waren eine tolle Truppe...

Fröhliche Grüße von Regine

31.05.2018

Wanderung mit Floh....

von der Fußballarena Hirschegg-Au über die Wasserfälle nach Hirschegg und zur Stutzalpe

Tja liebe Gäste,

am letzten Dienstag war für mich die Saisonspremiere mit den Hauswanderungen. Schneescheu wie ich bin, habe ich mich für eine Wanderung in Talnähe entschieden.  Schnell hat sich ein munteres Trüppchen (Angelika und Ralf, Peter und Cornelia sowie Bernhard und Sigi) angemeldet.

Wir fuhren mit dem Bus zur Fußballarena Kleinwalsertal und liefen in Richtung Wassfall. Das Wasser hat dort über tausende von Jahren einen wunderbaren Wasserfall geschaffen. Da noch die Schneeschmelze in den Berge vorhanden ist, hatte der Wasserfall auch ordentlich Wasser und umso beeindruckender war die "Show". Weiter ging es dann über den Brennbodenweg in Richtung Windegge (Teil von Hirschegg). Von dort hatten wir einen sagenhaften Blick über Riezlern und Hirschegg sowie der Walsertaler Bergwelt. Begeistert von den Blumenwiesen war vor allem Peter, denn bei ihm zu Hause werden die Felder bereits im April gemäht und die Blumen sind weg. Wahrscheinlich wird er ein kleines Quadrat ausstechen und mit nach Hause in seinen Garten nehmen.... :-).

Über den Rohrweg kamen wir am Speichersee vorbei und es ging dann eine zeitlang hinauf zur Sonna-Alp. Das geplante Ziel war die Stutzalpe bei Andrea und Helle, deshalb liefen wir nach wenigen Minuten Pause in Richtung Stutzalpe. Wir freuten uns auf die Einkehr und saßen dort einige Zeit in der Sonne. Die Hausgäste vom Kasimir sind ja immer und überall unterwegs und so trafen wir dort auf Christoph und Steffi. Sie kamen vom Walmendingerhorn herunter.

Nachdem wir alle wieder Farbe ins Gesicht bekamen, stiegen wir nach Baad ab. Von dort fuhren wir mit dem Bus wieder nach Hause.

Ja, meine lieben Begleiter/innen (Angelika und Ralf, Peter und Cornelia sowie Bernhard und Sigi). Es war ein schöner und geselliger Tag mit Euch. Ich verspreche Euch, dass ich bei der nächsten Wanderung erstens die Buskarte dabei habe und zweitens auch eigenes Geld (war ja wirklich peinlich). So ist es halt, wenn man direkt aus dem Frühstücksstress in die Wanderklamontten springt.

Herzliche Grüße, Floh

26.05.2018

Der Alpsommer beginnt...

Nun kommt wieder Leben auf unsere Alpe, denn gestern sind unsere Rinder auf die Amans-Alpe (diese liegt auf dem Weg vom Söllereck zu uns) aufgezogen. Ziemlich genau 100 Tage dauert ein Alpsommer - eine herrliche Zeit mit besten Gräsern, Kräutern, frischer Luft und dazwischen unglaublich vielen Wanderern, die diesen schönen Weg und die Aussicht genießen. Unsere beiden "Kleinsten" bleiben im Tal und mein Vater und unser Sohn Thomas brachten sie gestern auf den "Bürstegg" - unsere Sommerweide oberhalb von Riezlern. Das war sehr lustig, denn den ersten Kontakt mit der Straße fanden die Beiden gewöhnungsbedürftig. So blieben sie oft minutenlang stehen und fraßen am Straßenrand, während sie sich Sekunden später umdrehten und mit Vollgas losgaloppierten... Jetzt wissen Sie auch, warum ich lieber die Fotos gemacht habe, anstatt unser Kälbchen zu führen :-). Grüße von Regine

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