Für die Stammgäste

21.06.2017

Haustour mit Floh.....

von Baad über die Ochsenhoferscharte zur Schwarzwasserhütte und zur Auenhütte

Hallo liebe Gäste,

 

tja, die Schneelage lässt es zwischenzeitlich zu, dass wir mit unseren Hausgästen auch in höheren Lagen Wanderungen machen können.

Gestern war ich mit Gerlinde, Irma, Matthias und Hans im hinteren Teil des Kleinwalsertales unterwegs. Von Baad starteten wir über das Starzelhaus ins Duratal und weiter zur Starzelalpe (1678m). Der Weg verläuft relativ lange im Wald, trotzdem spürten wir das warme Wetter sehr. Wegen der Hitze haben wir bei der Starzelalpe alle sehr gerne eine Pause eingelegt und etwas getrunken. Nach der kurzen Pause ging es weiter zur Ochsenhofer Scharte (1850m). Matthias freute sich den kompletten Anstieg immer auf die Schwarzwasserhütte bzw. noch mehr auf ein "kühles Blondes".

Über der Baumgrenze (nach der Starzelalpe) konnten wir sehen, dass die Natur in der "Höhe" nun einen ordentlichen Ruck gemacht hat. Die Alpenrosen beginnen zu blühen!

Nach der Ochsenhofer Scharte stiegen wir zur Schwarzwasserhütte (1640m) ab und je näher wir zur Hütte kamen umso schneller wurde Matthias - ja er übernahm sogar die Führung :-).

Nach dem geselligen Mittagessen wanderten wir frisch gestärkt hinunter  zur Melköde und weiter zur Auenhütte. Kurz vor der Auenhütte bestaunten wir den sehr schön angelegten Speichersee für die Schneekanonen.

Trotz des warmen Wetters kamen wir zufrieden bei der Auenhütte an. Gerlinde, Irma, Hans und Matthias: Ihr habt das richtig gut gemacht!!

Herzliche Grüße, Floh

21.06.2017

Sommer im Kleinwalsertal

Was für eine schöne Zeit wir gerade genießen. Gut - es müsste nicht ganz so heiß sein, aber schließlich ist ja Sommer.

Wir (oder besser gesagt mein Vater) haben ja noch eine Landwirtschaft mit Jungvieh und so sind wir gerade jeden Nachmittag voll mit der Heuernte beschäftigt. Daneben ist unser Haus auch noch total voll und deshalb langweilen wir uns am Vormittag auch nicht gerade. Dieser ist nämlich ausgefüllt mit Frühstück vorbereiten, "Gäste abfüttern" und danach das Geschirr waschen und alle Lebensmittel wieder in Kühlung bringen. Ich habe Ihnen mal ein paar Fotos vom Frühstück gemacht - sollten Sie auch zu den Menschen gehören, die sicher sind, schon vom bloßen Ansehen von Essen zuzunehmen, dann überspringen Sie die Bilder einfach!

Diese Woche ist mein Mann mit unseren Hausgästen auf Bergtour gewesen - er wird bestimmt auch noch einen kleinen Bericht senden.

Nächsten Montag bin ich wieder dran. Ich werde am Montag von der Kanzelwand zum Fellhorn (ev. zur Schlappoldalpe) über den Blumenweg laufen. Es blühen gerade die Alpenrosen - am Fellhorn gibt es ganze Hänge, die voll sind mit dieser Pracht. Dann fahren wir mit der Fellhornbahn ab und laufen über Schwand an der Schiflugschanze und dem Freibergsee vorbei zur Söllereckbahn. Mal sehen, wie fit meine Wanderer sind - wir können dann entweder mit dem Bus nach Hause fahren oder wir nehmen die Söllereckbahn nach oben und laufen noch die gemütliche "Rentner-Rennstrecke" über die Alpen nach Riezlern. Einkehrmöglichkeiten gibt es auf der Strecke genügend. So ist zumindest der Plan, aber je nach Wetter und Benehmen meiner Leute werde ich die Tour anpassen! Ich freue mich schon!

Meistens habe ich ja am Mittwoch gegen Abend frei und wandere dann mit meinen Schwestern. In aller Regel sind die Wanderungen nicht so groß, denn 1. gehen wir zu spät los und 2. wollen wir immer noch einkehren :-).

Letzte Woche sind wir "nur" ins Gemsteltal gelaufen. Das war total schön, denn abends sind alle Wanderer weg und es ist leer und ruhig. Die Sonne schien noch auf die Berge und wir genossen das Plätschern des Baches und das Gebimmel der Kuhglocken. Da alle Hütten am Abend schon geschlossen sind, habe ich kurzerhand eine Brotzeit eingepackt - herrlich! Nie schmeckt ein Essen besser als nach einer "anstrengenden" Wanderung mitten in der Natur und da meine Schwester noch mit dem Auto fahren musste, durfte ich auch den größten Teil der Flasche Wein trinken! Sie können sich vorstellen, dass wir immer sehr lustig aufgelegt sind, wenn wir wieder nach Hause kommen...

Als ich gerade die Bilder einstellte, merkte ich, dass ich ja die Woche vorher gar nicht geschrieben hatte. Wir waren über den mittleren Höhenweg in Hirschegg zur kurzen ( :-)) Einkehr ins Naturhotel gelaufen. Diese Wanderung dauerte so lange, dass wir erst kurz vor Mitternacht wieder Zuhause waren. Zum Glück kannten wir den Weg, denn es war stockdunkel, als wir heimgepilgert sind. Deshalb gibt es von dieser Tour auch nur Bilder vom "Hinweg".

Sorry, dass die Bilder immer ein bisschen unscharf sind. Meine Handy-Kamera ist super, aber ich glaube, ich kann es nicht richtig einstellen und dann muss ich die Fotos auch immer im Laufschritt machen, denn meine Mitwanderer denken gar nicht daran, wegen meiner schriftstellerischen Aktivitäten das Tempo zu verlangsamen oder für ein gutes Foto gar anzuhalten!

Übrigens haben wir gestern mit Jodok (unserem europareisenden Sohn) telefoniert. Es geht den 3 Jungs super, sie haben total viel Spaß und sind trotz brütender Hitze immer auf Achse. Heute Nacht geht es von Amsterdam nach London.

Viele Grüße von Regine

16.06.2017

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an!

Diesen Spruch von Kurt Tocholsky habe ich heute unserem Sohn Jodok auf facebook gepostet.

Ja - liebe Eltern. So ist das, wenn die Kinder langsam aus dem Nest fallen. Unser "Großer" Jodok hat ja im letzten Jahr seine Matura in Bregenz (= Abitur) gemacht und hat anschließend 9 Monate "die Welt gerettet". So hat er zumindest seinen Zivildienst beim Roten Kreuz genannt. Wir haben ja in Österreich noch die Militärpflicht. Diese 9 Monate war er bei uns, denn die Walser Rettung ist ja nur ein Katzensprung von unserem Haus entfernt. Zum Glück war all die Monate nie ein grausiger Fall dabei und alles andere hat ihn nur geschliffen und ein bisschen auf den restlichen Ernst des Lebens vorbereitet.

Im September beginnt sein Maschinenbau-Studium in Graz und die Zwischenzeit nutzen er und seine beiden Freunde, um zu reisen. Ich finde das super! Mit dem Interrail-Ticket geht es nun für die nächsten 8 Wochen quer durch Europa mit einem anschließenden Abstecher nach Dubai und Thailand.

Schon die Vorbereitung die letzten Wochen war aufregend. Viele Besprechungen, die Route, die schönsten Ziele, die Aufgabenverteilung, das richtige Gepäck... ich glaube, die Vorbereitung hat noch einmal genau so viel Zeit in Anspruch genommen, wie die Reise selbst!

Spannend war es bis zum Schluß. Sein Rucksack kam mit einer Woche Verspätung endlich am Tag vor der Abreise noch bei uns an und die 80 Liter Inhalt wurden nach einer genauen Packliste gepackt.

Dann ging es los und Floh (mein Mann) brachte Jodok zu seinen Kumpels nach Dornbirn. Von dort sind die Drei heute früh nach Paris gefahren. Das ist die 1. Station und soeben haben wir gehört, dass sie am Eiffelturm sind.

Ich bin ziemlich sicher, dass es ein perfekter 1. Tag war und die 3 werden irgendwann todmüde ins Bett fallen.

Ich berichte Ihnen regelmäßig, aber Sie können auch selbst die Tour auf facebook unter Eurothaitour2017 mitverfolgen.

Liebe Grüße von der stolzen Mama Regine

01.06.2017

Wandertag in die Hintere Enge

Wenn das kein guter Start in die Wandersaison mit unseren Gästen ist! Diese Woche haben wir ein munteres Trüppchen Gäste im Haus. Schon beim Frühstück gibt es mit den Nachbartischen viel zu erzählen und so beschloß ich, eine Wanderung zu unternehmen, die möglichst vielen Gästen gerecht wird und den ganzen Haufen mitzunehmen!

Letzte Woche war ich doch mit meinen beiden Schwestern in der Hinteren Enge und hielt die Strecke für geeignet. Die klassischen Touren in unsere Seitentäler wie das Bärgunttal oder das Gemsteltal usw. kennt so ziemlich jeder Gast und dies zeigt mal eine neue Seite vom Tal.

Ich konnte auch Floh und meinen Vater für die Tour gewinnen und so starteten wir mit 15 Personen um halb elf vom Haus weg mit dem Bus in die Schwende. Von dort ging es auf ebener Seitenstraße in den Straußberg. Hatte es morgens noch geregnet, so hatte ich bereits versprochen, es würde um 10:00 Uhr aufhören und wir würden einen perfekten Wandertag erwischen. Genau so war es auch! Wechselweise kam die Sonne heraus und nach dem Regen war die Luft angenehm kühl und klar.

Rechts und links begleiteten uns blühende Wiesen und schon bald überquerten wir den deutsch-österreichischen Grenzbach "Hörnlebach". Nun erwartete uns ein Steilstück, das auch noch ziemlich ausgewaschen war. Floh und mein Vater liefen mit der Spitzenmannschaft voraus und ich begleitete die Verfolgertruppe etwas langsamer.

Die Anforderung an die Wanderung heute war, dass wir keine Eile haben und so blieb allzeit genug Zeit für ein Schwätzchen. Es waren ja alles einzelne Pärchen und ich habe es sehr genossen, dass jeder mit jedem gesprochen hat.

Nun wurde der Weg wieder breiter und ging abwärts, da zog das Tempo wieder an! Es gab genug zu sehen, denn ein großer Teil des Weges liegt vollkommen frei und lässt immer den Blick auf Wiesen, Ställe, Scheunen, Häuser und Berge zu. Schon von Weitem war die Abzweigung zur Hütte zu sehen.

Ein eingezäunter Weg läuft nun durch Kühe rechts und links und schon war die Terrasse erreicht. Der nassgeschwitzte Teil wollte lieber in der gemütlichen Hütte sitzen und unsere Raucher und die "Aussichtgenießer" lieber draussen. Also teilten wir uns ganz einfach auf und genossen Essen und Trinken, ein Schwätzchen, Aussicht und das Gebimmel der Kühe.

Klaus hatte sein durchgeschwitztes Hemd zum Trocknen über den Zaun gehängt, aber in kurzem Takt wechselte die Sonne mit ein paar Regentropfen und wir waren uns nicht ganz einig, ob es nun zum waschen oder zum trocknen dort hing!

Kurz darauf tauchte auch noch Livemusik  mit Zieharmonika und Gitarre auf und ein paar Sänger legten sich ins Zeug! Angelike wollte bereits das Westerwald-Lied anstimmen, aber die Musiker waren Allgäuer und keine Westerwälder und so fanden sich in unseren Reihen keine Sänger...

Als ich schon das Gefühl hatte, die "Hüttentruppe" wolle übernachten, da brachen wir plötzlich wieder auf und abwärts ging es durch Wiesen und Wald. Es sind schon einige Serpentinen hinunter, aber dann ist der "Zwingsteg" - die kleine Brücke hoch über der Breitachklamm - erreicht. Mein Vater erzählte noch die Geschichte des Wilderers, der damals auf der Flucht vor dem Jäger über diese Engstelle der Breitachklamm (ohne Brücke!) sprang... Schon beeindruckend, denn so schmal ist es dort auch wieder nicht und wenn er zu kurz gesprungen wäre, dann wäre er mal locker 100 Meter abgestürzt. Von hier hat man auch einen schönen Blick von oben in die Schlucht und bis auf Angelika, die so tiefe Blicke nicht verträgt, bestaunten alle dieses Naturwunder.

Ich hatte schon ein Magengrimmen, denn ich wußte, dass der ganzen Mannschaft nun ein - nicht allzu langer, aber extrem steiler - Aufstieg bevorsteht. Es gab so manche Schweißperle und ich war froh, dass inzwischen der Himmel wieder ganz bewölkt war und nicht auch noch die Sonne auf uns niederbrannte. Ganz im Gegenteil... auf den letzten Metern erwischte uns noch ein kräftiger Regenschauer und kurz darauf standen wir tropfnass an der Bushaltestelle "Walserschanze". Mit der Linie 1 kamen wir dann wieder um 15:30 Uhr bequem zurück nach Hause, tranken noch ein kleines Abschiedsschnäpschen und dann ging es ab unter die Dusche!

Vielen Dank an alle unsere Mitwanderer, Ihr seid super gelaufen, habt total gut und ohne Meckern durchgehalten, Euch weder gezankt noch geprügelt und auch in der Hütte so gut benommen, dass wir uns auf jeden Fall wieder bei Renate blicken lassen dürfen!

Viele Grüße von Regine

31.05.2017

Schnell weg... auf die Stutzalpe

So herrlich kann das Leben sein! Heute früh erzählten meine Gäste, dass Sie gestern auf die Stutzalpe gewandert sind. Ich finde diese urige Hütte auch total schön und während wir so darüber sprachen, fragte ich, ob sie denn einen schönen Gruß von mir ausgerichtet haben?

Natürlich nicht... und sie fragten mich, warum! "Ganz einfach" erklärte ich: "für jeden schönen Gruß bekomme ich einen Strich und wenn ich auf die Alpe komme, dann gibt jeder Strich einen Schnaps!"

Das sorgte für Begeisterung und sofort versprachen andere Gäste, heute auf die Alpe zu laufen und das fachgerecht zu erledigen.

Nun ist ja am Mittwoch immer mein freier Nachmittag und ich wandere mit meinen Schwestern. Bei der Überlegung, wohin die Wanderung uns führt, kamen wir schließlich auch auf die Stutzalpe und so kehrten wir dort ein.

Tobi richtete eine herrliche Brotzeit für uns und wie immer tranken wir auch Buttermilch mit Waldfrüchten und aßen noch einen traumhaft leckeren Rumkranz. Wenige Minuten später begrüßte uns auch Helle - der Hüttenwirt - und bedankte sich für den schönen Gruß. Lachend erzählte ich ihm vom Sinn des schönen Grußes und schwupps - stand schon der Schnaps auf dem Tisch! Übrigens ein total leckerer, selbst angesetzter Zirbenschnaps und so bestellten wir gleich noch eine Runde.

Nach einem ausgiebigen Schwätzchen ging der schöne Nachmittag leider zu Ende und über den unteren Höhenweg liefen wir wieder zurück. Die Talwiesen blühen im Moment unglaublich schön und heute früh sind auch mehrere Alpen mit dem Vieh aufgezogen. Schöner kann Wandern nicht sein!

Morgen mache ich eine Hausgästewanderung und dann berichte ich Ihnen wieder!

Liebe Grüße von Regine

25.05.2017

Mal was zum Lachen...

Ostern ist ja schon vorbei, aber kennen Sie schon die Tradition des Eierkratzens in Kroation? Ich kannte sie bisher auch nicht, aber schauen Sie doch einfach mal, wie nett die österreichische Moderatorin das erklärt!

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